Projektinformationen

Anne Wilstermann (ProgRAMM) antwortet auf die Forschungsfrage „Wie profitieren Schädlinge vom Klimawandel?“ in: Forschungsfelder – Magazin für Ernährung und Landwirtschaft, hrsg. v. BMEL, Heft 2/2020 (Juni), Seite 34 (PDF) – (Titel des Heftes: „Blaues Wunder. Wie eingeschleppte Schädlinge Pflanzen bedrohen“)

Auftakt in Berlin 2019: Projektposter ProgRAMM (PDF)

Kontakt

Christoph Menz
Einzelprojektleitung
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.

menz@pik-potsdam.de
Telefon +49 331 28820727

ptBLE-FKz 28-1-B2.046-16

Dr. Olaf Zimmermann
Einzelprojektleitung
Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg (LTZ), Karlsruhe/Baden

olaf.zimmermann@ltz.bwl.de
Telefon +49 721 9468410

ptBLE-FKz 28-1-B2.047-16

Pflanzenschutz

ProgRAMM

Proaktive pflanzengesundheitliche Risikoanalyse durch Modellierung und Monitoring: Anpassung an langfristige Risiken durch klimasensitive Schädlinge

Im Verbundprojekt wird durch die Partner JKI, LTZ und PIK ein generisches Verbreitungsmodell zur Bewertung des pflanzengesundheitlichen Risikos klimasensitiver Schadorganismen an Pflanzen erstellt (KSO) und durch ein Monitoringsystem für KSO in Deutschland gestützt. KSO sind Organismen, bei denen künftig eine deutliche Änderung ihres Risikopotentials durch klimatische Veränderungen zu erwarten ist. Eingangsparameter des Modells sind aktuelle Klimadaten, Klimaprojektionen und die Wirtspflanzenverfügbarkeit. Bisher steht keine Methode zur Verfügung, die künftige Verbreitung und Risiken von KSO wissenschaftlich fundiert zu bewerten und damit pflanzengesundheitliche Maßnahmen zu rechtfertigen. Mit der Entwicklung eines Verfahrens zur Identifizierung langfristiger pflanzengesundheitlicher Risiken durch Schadorganismen, die durch den Klimawandel begünstigt werden, soll das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung der Pflanzenproduktion in Deutschland leisten. Das Monitoring gibt Aufschluss über die Verbreitung bereits eingeschleppter Arten in Deutschland, dient der Überprüfung des Modells und zeigt besonders empfindliche Regionen für ein gezieltes Monitoring von KSO auf. Die Ergebnisse und Modellelemente sollen in einer interaktiven Plattform der Öffentlichkeit und weiteren interessierten Nutzern zur Verfügung gestellt werden.