Innovation und Transfer

Innovation und Transfer

Das Ziel: eine nachhaltige Entwicklung

Innovationen sind das Ergebnis von technischer Weiterentwicklung, Kommunikation zwischen Akteuren und Verbreitung oder Aufnahme von Wissen zur Anpassung an Änderungen in der Lebensumwelt. Nachhaltigkeitsorientierte Innovationen sollen die Effizienz bei der Nutzung natürlicher Ressourcen unterstützen und negative Umweltauswirkungen mindern. Innovationsprozesse mit Bezug auf KlimawandelBiodiversität oder Ökosystemleistungen benötigen besondere Aufmerksamkeit bei der Entwicklung von der Idee über die Skalierung in eine produktionstechnisch relevante Größenordnung bis hin zur Akzeptanz durch den eigentlichen Nutzer in der Landwirtschaft. Sehr häufig wird zum Beispiel ein (vor allem wirtschaftlicher) Erfolg durch die Unsicherheit im Zusammenhang mit ökologischen Risiken zusätzlich erschwert.

Die Projekte der Förderrichtlinie für klimagerechtes Handeln in der Landwirtschaft beschäftigen sich alle mit innovativen Lösungsansätzen in Bezug auf den Klimaschutz. Dazu gehören Methoden, (technische und nichttechnische) Verfahren, Produkte und Strategien. Das Ziel von KlimAgrar ist, diese Lösungsansätze einen Schritt weiter in Richtung Praxis zu bringen. Dabei werden erwünschte positive sowie unerwünschte negative Effekte der zu entwickelnden Innovationen besonders unter die Lupe genommen. Messlatte sind auch hier wiederum die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Die Tatsache, dass mit dieser Förderrichtlinie eine Serie von Innovationen über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren begleitet wird, hat den Vorteil, dass sich gegenseitig verstärkende Effekte in Bezug auf den Klimaschutz identifiziert, genutzt und kommuniziert werden können. Gleichermaßen können auch Hürden im regionalen, nationalen oder sektoralen Innovationssystem entdeckt werden, die zum Beispiel eine politische, organisatorische oder juristische Entscheidungsebene betreffen.

Durch eine strukturierte Einbeziehung von Forschung, Praxis und Politik in den nichtlinear ablaufenden Innovationsprozess werden über diesen sogenannten Tripelhelix-Ansatz einige Hürden, die sich aus einem Mismatch zwischen relevanten Handlungsfeldern einzelner Akteure ergeben, minimiert. Im besten Fall kann somit die Entwicklung in Richtung Praxis beschleunigt werden.

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